Cruelty’s Blog

Größter Drogendealer in Bonn verhaftet…

Geschrieben von Bruno am Samstag, 26 Januar 2008 um 01:46 Uhr

stand auf jeder Titelseite der Tageszeitungen und Wochenblätter der Region.




Der Donnerstag 10.05.2001 begann schon scheiße. Meine Tochter und ich hatten verpennt und alles musste schnell gehen. Ruckzuck waren wir mit der morgendlichen Hygiene fertig, meine Tochter packte ihre Schulsachen und ich nahm meine so genannten Utensilien. Lena (Name geändert), damals 11 Jahre alt, habe ich zur Schule gefahren, danach mit der täglichen Rundfahrt begonnen. Bei den ersten beiden die für mich verkauften ging alles in Ordnung. Dann bekam eine SMS von jemandem den ich 1 bis 2 mal pro Woche belieferte. Für jeden Außenstehenden stand nur banales in der SMS, für mich war die Menge, der Treffpunkt und Uhrzeit klar. Ich hatte noch Zeit um einen Kaffee zu trinken und bin dann zu dem vereinbarten Treffpunkt gefahren. Doch anstatt dieser Person, die mich im übrigen an die Bullen verriet, erschien die Kriminalpolizei mit 8 Mann und 2 Fahrzeugen die auch nicht zimperlich mit mir umgingen. Alle 8 richteten Ihre Dienstwaffen auf meinen Kopf, schrien mich an: „ Keine Bewegung, Hände langsam hinter dem Kopf und aussteigen!“ Neben mir lag meine scharfe 9mm Halbautomatik, ca. 50g Heroin, ca. 10g Kokain und ne Hand voll Ecstasy. Bei dem Versuch wenigsten die Drogen noch im Auto zu verteilen, öffnete einer der Beamten bereits die Fahrertür, riss mich aus dem Auto und ich spürte seine Waffe an meinem Hinterkopf. Er zwang mich zu boden. Ich musste mich auf den Rücken legen, Hände und Füße jeweils von der Kripo festgehalten oder einfach drauf getreten, 2 Waffen waren auf meinem Kopf gerichtet. Ich wurde nach weiteren Waffen oder Drogen durchsucht. Handschellen wurden angelegt und so kam ich in Polizei Gewahrsam.

Möchte hier nicht weiter ausführen, sage nur „Polizei dein Freund und Helfer“!!!

Entwürdigend empfand ich nicht, das komplette Ausziehen oder nur mit der Unterhose bekleidet 24 Stunden in dieser Zelle (ca. 2 x4m, einen Betonklotz und einer gebrauchten Pferdedecke) verweilen zu müssen. Wirklich entwürdigend war nur die Situation als ich nackt vor 4 Beamten stand mich bücken und zur optischen Kontrolle die Backen auseinander halten musste und die 4 hämisch lachten.

Insgesamt wurden ca. 1,5kg Heroin, ca. 200g Kokain, ca. 500Stk. Ecstasy, Waagen, alles zum verpacken, ca. 30.000DM, Handys und diese Waffe sichergestellt. Allerdings nichts davon aus meinem Hintern. ;) Als ich mit dem Anwalt telefonierte, teilte er mir mit, dass ich einfach nichts sagen sollte, da es für mich sowieso nur noch einen Weg gab. Der Weg in den Knast.

Das ist die Geschichte meiner Verhaftung. Geschichten aus meinem Alltag im Knast folgen bald.

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Pseudonym wegen Straftaten zum Schutz der Familie

Geschrieben von Bruno am Donnerstag, 17 Januar 2008 um 22:24 Uhr

Meinen Namen werde ich nicht nennen um die wenigen, die ich noch als Familienmitglieder bezeichnen kann, nicht durch meine Person in Verruf bez. in Unannehmlichkeiten zu bringen.
Davon gibt es zwar nicht mehr viele, dennoch sind mir diese Personen wichtig und wert davon verschont zu bleiben. Insbesondere vor dem Hintergrund das sämtliche Personen meines Umfeldes die Situationsbedingten Umstände wie Telefonterror durch die Presse und Privatpersonen, Morddrohungen sowie Suizidgedanken etc. bereits einmal durchleben mussten.
Ich nenne mich Bruno K. bin 38 Jahre, 1.76 Groß und bringe noch 70kg. auf die Waage. Bevor ich den ersten Beitrag in den Blog setze betone ich hiermit ausdrücklich: Das ich die von mir begangenen Straftaten in keiner Weise verherrlichen möchte. Doch das Geschehene kann ich nicht mehr Rückgängig machen, habe meine Strafen dafür erhalten und Abgesessen und über die Erfahrungen, insbesondere in den Haftanstalten werde ich berichten.

Einen besonderen Gruß richte ich an all meine „so genannten Freunde und all diejenigen die mit mir nichts zu tun haben wollen bzw. sich von mir abgewandt haben“. Soweit ich weiß hat jeder von euch in irgendeiner Art und Weise „Dreck am stecken“ und werdet vom mir nicht verurteilt. Also macht es auch nicht, kehrt vor eurer eigenen Tür. Verurteilt wurde ich bereits und brauche es von euch echt nicht noch mal!!! Also leckt mich mal…….!!!! Jeder macht mal Fehler, der eine mehr der andere weniger. Ist es nicht das was uns voneinander unterscheidet? Jeder individuell.

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